in: mannaz » innere welten • am: 2009-02-11
 


manchmal gibt es tage, da wesste nix zu schreiben. da fühlste dich wie ‘n alter sack.

jetzt fühle ich mich auch alt, ein wenig ausgelaugt.

ausgepowert und leer. die dauerverspannungen — schon gefühlt mein leben lang, aber sicher doch erst seit zwei bis drei jahren bewusst vorhanden — nerven doch gewaltig. manchmal geht es wieder ein wenig, manchmal kotzen einen die teils schon schmerzenden glieder an. da möchte mensch sich nicht bewegen, ich zumindest. statt treppen steigen den treppenlift benutzen. statt öpnv gar den eigenen chauffeur, nur um nochmehr bequemlichkeit in den stressigen alltag hineinzubekommen.

ich glaub, wehleidigkeit ist noch schlimmer als das, worüber ich jammere. aber den ganzen tag nur sagen, mir geht es ja so gut, wenn gefragt wird … nee, wenn es mir scheiße geht, darf das meine umwelt ruhig auch mal erfahren.

scheinheiligkeit = höflichkeit. aber immer höflich sein ist dumm.

dies sind nun die letzten worte für heute. ich bin zu müde. nicht einmal eine englische fassung des textes wird es geben.

danke für die unaufmerksamkeit. marvin lässt grüßen![1]

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