eigentlich will ich hier genauer gesagt drei bücher eines autors vorstellen.

und zwar sind es folgende drei werke von james n. frey:

* wie man einen verdammt guten roman schreibt 1
erschienen: märz 2002 bei: emons verlag
ISBN-10: 3-924491-32-1

* wie man einen verdammt guten roman schreibt 2
erschienen: september 1998 bei: emons verlag
ISBN-10: 3-89705-128-1

* the key – wie verdammt gute romane noch besser werden
erschienen: juni 2001, bei: emons verlag
ISBN-10: 3-89705-210-5

james n. frey benutzt in allen drei büchern eine sehr leicht verständliche sprache und arbeitet mit ausgezeichneten sprachbildern, die das nachvollziehen der vorgestellten “regeln” und “tipps” einfach machen. der stil ist dabei locker und lässig. er unterhält sich mit dem interessierten schreiber so wie mit einem kumpel. dies war zumindest mein eindruck, und damit wird auch die materie — das schreiben von fiktiver literatur — leicht verdaulich. wer auch nur eines der bücher gelesen hat, will am besten sofort selbst drauflos schreiben, denn er weckt recht schnell die motivation.

es ist auch zu empfehlen, diese drei bücher in der genannten reihenfolge zu lesen. dagegen weniger zwingend ist es, sie alle lesen zu müssen. aber definitiv empfehlenswert. denn nach der lektüre dieser trilogie ist eigentlich fast jeder halbwegs begabte mensch mit einem händchen zum verfassen von worten in der lage, — wie frey selbst es schon in den titeln andeutet — verdammt gute romane zu schreiben.

die bücher sind dabei zwar nicht unbedingt als aufbaureihe an sich zu verstehen, aber wer mit teil zwei der verdammt guten romane anfängt, dem fehlt sicher etwas. und “the key” setzt ebenfalls schon gewisses grundwissen voraus.

weniger geeignet ist es dagen für jene, die mehr fachliteratur verfassen will. auch beim letzten teil — the key — wird es spezieller, denn hier geht die richtung in mythos und helden, also literatur, die wie die alten sagen der antike aufgebaut sind (nicht sprachlich, aber inhaltlich). der schlüssel hierbei ist, genau das alles zu verarbeiten, was die menschheit schon immer an geschichten und mythen fasziniert hat, zu gut neudeutsch also, geschichten, die einen “catchen” (fangen).

ich hoffe, dass ich damit euch eine gute empfehlung geben konnte. denn: romane, nein, verdammt gute romane schreibt man nicht einfach so, dazu sollte und muss schon das nötige wissen und werkzeug vorhanden sein!

dies ist zudem ein beitrag für die blogparade “Die besten Bücher über das Schreiben” [link 2] (via blog-parade.de)

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.schon 7 mal wat dazu jesacht:

  1. anna brabbelt:

    Schade, ich hätte mich ja gern etwas hier umgesehen- die Seite wirkt durchaus interessant.
    Aber das mit dem Entspiegeln NERVT gewaltig. Ich denke es sollte die Entscheidung des Einzelnen sein, welches Browser er verwendet.
    Ich habe auch Opera installiert, werde damit aber einfach nicht warm. Ich mag meinen Browser und komm damit verdammt gut klar.
    Für mich wichtige Seiten und wirklich große Blogs werden sich nicht ins eigene Fleisch schneiden und User vertreiben, indem sie die Inhalte unlesbar machen.
    Das ruft Trotz hervor.

    In diesem Sinne nochmal:
    Schade. Du könntest sicher einiger Leser mehr haben.

    anmerkung von asaaki: bitte keine webseite im formular angeben, wenn keine vorhanden. es NERVT gewaltig, wenn ich fakeseiten aus den kommentaren entfernen muss. aber noch mehr NERVT es, wenn keine gültige emailadresse angegeben worden ist. so schränkst du mich ebenfalls ein, denn ich kann dir nicht einmal dirket eine nachricht zukommen lassen und muss hoffen, dass du irgendwann doch noch einmal wiederkommst und dies hier liest. — ob es immer so klug ist, ungewohntem mit trotz zu begegnen … ich mag es bezweifeln.

  2. -aki brabbelt:

    mit diesen reaktionen muss(te) ich rechnen. bisher war die resonanz auf diese aktion aber durchweg positiv, weil erst da durch auch einige erkannt haben, dass bei den browsern nicht immer alles rund läuft.

    hier habe ich mich ja noch ein wenig ausführlicher ausgelassen: http://emblog.midgardr.net/2008/05/23/ie-nutzer-aufgepasst/

    damit die seite auch für IE-besucher wieder etwas benutzbarer ist, habe ich die entspiegelung (vorerst) wieder herausgenommen. doch der hinweis bleibt (ist aber auch dezenter geworden, der volltext erscheint erst beim hinüberfahren mit der maus).

  3. anna brabbelt:

    Nun, selbst wenn kein Trotz vorhanden wär. Was soll man machen? Jede Seite einzeln entspiegeln?
    Ist doch logisch, dass sich viele denken- keine Lust *wegklick*
    Ich mache dich nur darauf aufmerksam.

    So ist es doch auch wirklich ok?

  4. -aki brabbelt:

    es ist ein kompromiss, mit dem ich gerade noch so leben kann. ;o)

.angepingt von:

  1. milde mit dem blauen “e” | emblog
  2. Schriftsteller-werden » Blog Archiv » Eure Bücher über das Schreiben und die Preisverleihung der Blogparade
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