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[Blumenkübel] 15 min. of fame

In the future one blumenkuebel will be famous.
—frei nach Warhol

Nun ist allein die Aussage, dass jeder Mensch für 15 Minuten Ruhm erlagt, recht relativ zu sehen. Über die Zeitspanne könnte man sich streiten, und ob dies nur auf Menschen gemünzt sein muss, ebenfalls.

Festgestellt habe ich nur, dass man zur richtigen Zeit am richtigen “Ort” sein muss, um eine Form von Ruhm zu erlangen. So habe ich am Donnerstag und Freitag die bisher meisten Besucher täglich erreicht auf diesem Blog, und das nur mit drei Blogbeiträgen und einer handvoll Tweets. Zum einen hat dies Google gereicht, mich z. B. für “blumenkübel song” sehr hoch einzuordnen (bevor Coffee and TV mit einem eigenen Song kam, war ich zeitweilen sogar auf Platz 1!), zum anderen wurde ich auf derstandard.at erwähnt und verlinkt.

Selbst heute noch kommen Suchmaschinenbenutzer vorbei, um sich über Blumenkübeliges Liedgut zu informieren. Mittlerweile habe ich auf beide Titel verlinkt. Wer noch die Muße und Muse hat, kann ja gern noch ein ganzes Blumenkübel-Album komponieren. Aber das ist heute schon wohl zu viel verlangt. Solch ein Meme, was über Twitter seinen Anfang nahm, ist nun auch meist sehr kurzlebig, und die Halbwertszeit des Blumenkübel-Memes ist wohl ungefähr ein Tag, jedenfalls war schon am Freitag nicht mehr allzu viel zu lesen gewesen. Heute wird schon eher nur noch auf der Meta-Ebene getweetet und neue, lustige Beiträge sind nicht mehr sehr oft zu sehen.

Ich freue mich jedenfalls, auch am Sommerloch mitgewirkt haben zu dürfen. Obwohl schon am Donnerstag Abend zumindest für Piraten ein wesentlich spannenderes und vor allem aufreibenderes Thema umging, aber dazu später mehr, in einem eigenen Artikel.

Wie fandet ihr die Blumenkübel-”Berichterstattung”? War es lustig, nervig, schön?

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asaaki (Christoph Grabo)

Jahrgang 1982, brandenburgischer Berliner, Netzkosmopolit, Bitwanderer

Schreibt hier über allerlei Dinge, die ihm einfallen und wo er glaubt, seinen Senf dazugeben zu müssen.
Nicht fundiert, wenig recherchiert, aber gewiss mit großer Klappe dabei!
Themenvielfalt von Internet, Web 2.0 und spätere Versionen, digitales Leben; Netzpolitik und manchmal auch Realpolitik & andere Horrormärchen; Gedanken, Ideen und sonstiger Seelenheil vernichtender Gedankenquark mit Kräutern & Pfeffer.

Meine Deutschlehrerin schrieb einmal unter einem Aufsatz: "Zu polemisch." — Das Leben allgemein betrachtet, denke ich, dass sie das wohl eher als Rat und Lob denn als Kritik meinte.

Lieblingszitat: Wenn ich was Blödes höre, denke ich einfach nicht hin …

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