Neujahritis
Seit gut drei Wochen verfolgt mich eine fiese Erkältung in Form von noch fieserem Husten im Wechsel mit Nasalatmung verhinderndem Schnupfen. Erst seit gestern zeichnet sich allmählich Besserung ab. Dafür habe ich aber auch eine ganze Woche lang Antibiotika schlucken dürfen, nur um dann erst in die nächste Etappe des Heilungsprozesses eintreten zu dürfen — nein, das Antibiotikum muss nicht am Ende stehen, mir scheint eher, man müsse es an den Anfang einer Therapie setzen. Das schreckt die Leute dann entweder ab, oder sie verlassen sich so auf die Wirkung, dass danach auf jeden Fall ein anderes, harmloseres Medikament eingesetzt werden kann.[01]
Nun, ich hoffe, dass ich dann am Wochenende sozusagen auch mein gesundheitliches Neujahr feiern kann.
Bis auf diese gesundheitliche Tatsache fing das neue Jahr eigentlich recht gut an:
- Neue Frisur => fand ich prima! (nur einige wenige auch)
- Neuer Rechner seit dem letzten Wochenende => find ich noch viel primarerer!
- Meine bessere Hälfte hat die zweite Etappe des Badumbaus auch geschafft (nach fast einem Jahr Pause dazwischen!!!)
Und etwas Positives hat meine Krankheit auch: So kreativ und produktiv im privaten Bereich war ich schon lange nicht mehr. Das viele Liegen, Schlafen und Im-Zimmer-Hocken (zum Schutze meiner Umwelt natürlich) bringt mich auf viele Ideen. Okay, das Schlafen verhindert ein wenig das Ausführen, aber daran arbeite ich noch.
Und wie ist es euch so in den ersten drei Wochen des neuen Jahres so ergangen?
Fußnoten / Footnotes:
- Ich habe von dem Antibiotikum direkt nichts bemerkt, aber mein Arzt meinte, meine Bronchien wären zumindest nicht mehr betroffen. Danke, nur das allein hat meinen Husten auch nicht weg gemacht! [↩]
— Autor:
Dieses Rumgeliege und Nixgetue kenn ich zu gut! Ich bin Student…
Die Studenten, die ich kenne, jammern immer, dass sie so viel zu tun hätten …